Katzidis begrüßt Beseitigung der Vermüllung am Finkenhof und dankt Stadt Bonn für konsequentes Handeln

11. August 2017

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| Im März beschwerten sich mehrere Anwohner aus dem Bereich des Finkenhofes zu Recht beim zuständigen Stadtverordneten Christos Katzidis über die zunehmende Vermüllung im Bereich eines Hauses. Die Anwohner befürchteten insbesondere gesundheitliche Gefährdungen für die Nachbarn und die Kinder in der unmittelbar angrenzenden städtischen Kindertagesstätte. Teilweise sollen dort schon Ratten gesichtet worden sein.

Katzidis wendete sich daraufhin bei der Stadt Bonn an Herrn Borchert, Abteilungsleiter des Amtes für Ordnungsangelegenheiten. Die Stadt Bonn musste zunächst die rechtliche Situation prüfen, da es sich bei dem vermüllten Bereich um den „Vorgarten“ eines privaten Wohnhauses handelt. Nach Auswertung der Gesetzeslage und der Rechtsprechung wurde der Eigentümer von der Stadt Bonn angeschrieben und um Beseitigung gebeten. Nachdem dieser sich weigerte die Vermüllung zu beseitigen, weil es sich nach Auffassung des Eigentümers um „Wirtschaftsgüter“ im Sinne des Abfallrechtes und nicht um Müll handele, musste die Stadt Bonn eine erneute rechtliche Prüfung vornehmen. Die Stadt Bonn folgte nicht seiner Argumentation und setzte ihm eine Frist zur Beseitigung.
Trotz Fristsetzung und Ankündigung der Zwangsräumung kam der Anwohner dem nicht nach. Schließlich musste die Stadt den Müll beseitigen und dem Eigentümer die Kosten in Rechnung stellen.

Zu der Beseitigung erklärt der zuständige Stadtverordnete Christos Katzidis:
„Es ist sehr erfreulich, dass die Stadt Bonn die Vermüllung trotz des Weigerung beseitigen konnte. Jetzt werden die Anwohner im Bereich des Finkenhofes nicht weiter belästigt und die potenziellen gesundheitlichen Gefährdungen für die Nachbarn und die Kinder, die die angrenzenden Kindertagesstätte besuchen, endlich beseitigt sind. Ich hoffe, dass sich ein derartiger Zustand nicht wiederholt, befürchte aber, dass der Eigentümer sein Verhalten nicht ohne fremde Hilfe ändern wird. Dank gebührt aber der Stadt Bonn für das konsequente Handeln.“
(c) Andreas Niessner | Bonn