KG Fidele Burggrafen zu Gast im Landtag

11. Oktober 2017

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| Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Christos Katzidis besuchte eine Abordnung der KG Fidelen Burggrafen Bad Godesberg am Dienstag den 10. Oktober den Düsseldorfer Landtag. Der für Bad Godesberg zuständige Landtagsabgeordnete und innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion freute sich über mehr als 30 Gäste aus den Reihen des Karnevalsvereins.

Der Besuch startete mit einem Überblick und einer Einführung zum Landtag NRW. Geschichte und Zusammensetzung des Landtags wurde ihnen vom Besucherdienst dargestellt. Nach dem Rundgang begrüßte Katzidis die Bad Godesberger als zweite Gruppe überhaupt im Landtag. Er lieferte den Teilnehmer einen detaillierten Einblick in den Tages- und Arbeitsablauf eines Abgeordneten und betonte die wichtige Arbeit in den Ausschüssen. Gerade in den Fachausschüssen würde Politik gestaltet. Katzidis betonte, dass Politik viel zeitaufwendiger sei als Viele annehmen, insbesondere haben Politiker keine 5-Tage-Woche. Während die Parlamentsarbeit zwar in der Woche stattfinde, wäre die Arbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Abendstunden und auf Veranstaltungen an den Wochenenden.

In der anschließenden Diskussionsrunde konnten die Besucher über alles Interessante sprechen. Ob gesetzliches Vollverschleierungsverbot, Oper oder Bäderfrage, alles wurde erörtert. Eine Teilnehmerin beklagte, dass „Politik so lange dauere“, was der Abgeordnete schnell zu erklären wusste. Er stellte dar, dass wir uns in der Bundesrepublik Deutschland bewusst für ein föderales System entschieden haben und die Entscheidungen deshalb so lange dauern, wenn mehrere Ebenen beteiligt werden müssen und auf allen Ebenen auch noch intensiv diskutiert werde. Eine Partei komme in der Regel schnell zu Ergebnissen und Entscheidungen, diese müssen dann aber noch in Koalitionen und gegebenenfalls auch den unterschiedlichen Ebenen noch weiter diskutiert und zu einem Konsens geführt werden.

Der Präsident der Fidelen Burggrafen Volker Michels dankte Katzidis für die Einladung und lud den Abgeordneten ein, die begonnene Diskussion fortzuführen.
(c) Andreas Niessner | Bonn