Dr. Christos Katzidis MdL
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Aktuelles
13.05.2021, 09:42 Uhr
Solidarität mit der jüdischen Gemeinde in Bonn!
Erneute Angriffe auf Synagogen machen fassungslos
 
Erneut sind Angriffe auf Synagogen bzw. jüdischen Einrichtungen in Bonn, Münster und Düsseldorf verübt worden. In Bonn haben am frühen Dienstagabend drei männliche Heranwachsende offensichtlich Steine auf den Eingangsbereich der Synagoge geworfen und eine israelische Fahne angezündet. Die alarmierte Polizei konnte drei Schriftstücke mit arabischen Schriftzeichen sicherstellen. Bei den darauffolgenden polizeilichen Ermittlungen wurden die drei junge Männer erfreulicherweise vorläufig festgenommen, mussten am heutigen Mittwoch jedoch wieder entlassen werden. Der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und Bonner Landtagsabgeordnete Christos Katzidis ist über diese Tat entsetzt und äußert sich zu dem Angriff wie folgt:
 
„Ich bin fassungslos über die erneuten Angriffe auf die jüdischen Einrichtungen und Synagogen. Ich verurteile diese Angriffe aufs Schärfste. Er zeigt erneut ein erschütterndes Maß an Skrupellosigkeit, Verrohung und Gewaltbereitschaft. Wir stehen fest an der Seite der jüdischen Gemeinde in Bonn, denn Antisemitismus hat in unserer Gesellschaft keinen Platz. Wir als Gesellschaft dürfen das nicht dulden und müssen uns gemeinsam jeglichen Antisemitismus in den Weg stellen.
Mir war es wichtig, mich vor Ort zu informieren und mit den Betroffenen zu sprechen. Deshalb war ich zusammen mit unserem stellvertretenden Ministerpräsidenten Dr. Joachim Stamp und meiner Landtagskollegin Franziska Müller-Rech zu einem kurzfristigen Termin in der Bonner Synagoge, wo wir ein Gespräch mit der Vorsitzenden, Dr. Margaret Traub, der Geschäftsführerin des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, Dr. Inna Goudz, sowie dem Vorstand der Synagogengemeine Köln, Abraham Lehrer, geführt haben. Innenminister Reul hat bereits die Schutzmaßnahmen verstärkt. Zudem werde ich die Rahmenbedingungen bei den Gefährdungsbeurteilungen zum Thema machen und um eine Überprüfung bitten,” so Katzidis.