Labyrinth in der Rheinaue muss bleiben!

Entscheidung der Stadtverwaltung nicht nachvollziehbar

 

Die Stadt Bonn hat bekanntgegeben, die Erlaubnis für das mobile Labyrinth in der Rheinaue ab kommenden Jahr nicht mehr zu erteilen. „Die Nutzung der Rheinaue durch das Labyrinth ist nicht denkmalverträglich“, heißt es in dem Schreiben der Stadtverwaltung an Rolf Rau, den Vorsitzenden des gemeinnützigen Vereins Freies Förderwerk. Der Verein betreibt das Labyrinth im Sommer seit gut 20 Jahren und hat über diese Zeit viele Menschen begeistern können. Da die Rheinaue zum Denkmal erklärt wurde, könnte dieser Sommer nun der Letzte für das Labyrinth in der Rheinaue sein.

Der örtliche Landtagsabgeordnete Christos Katzidis ist darüber entsetzt und kommentiert die Entscheidung der Stadtverwaltung wie folgt:

„Ich finde die Entscheidung der Stadt Bonn nicht nachvollziehbar und halte sie für falsch. Genau das habe ich bei früheren Debatten befürchtet, als wir über den Denkmalschutz in der Rheinaue diskutiert haben. Jetzt bewahrheitet sich diese Befürchtung. Die Rheinaue ist ein zentraler Ort für die Menschen in Bonn und ein wichtiger Freizeit- und Erholungsraum. Dazu gehört auch das mobile Labyrinth, denn es ist eine Bereicherung für die Rheinaue und stellt ein attraktives Freizeitangebot dar, nicht nur für unsere Kinder, sondern auch für Erwachsene. Selbstverständlich ist der Denkmalschutz wichtig. Wenn er aber dazu führt, dass Bonn immer mehr beschnitten wird, darf man sich nicht über mangelnde Akzeptanz beklagen. Ich werde prüfen, ob wir die Entscheidung der Stadt Bonn verhindern können.“

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