Acht neue Stellen für das Polizeipräsidium Bonn

Kreispolizeibehörden erhalten Stellenzuweisungen

Das nordrhein-westfälische Innenministerium hat die sogenannte Behördenkräfteverteilung an die Kreispolizeibehörden versendet. Zum 1. Oktober 2026 gibt es rund 700 Planstellen bei den 47 Kreispolizeibehörden des Landes NRW mehr. Damit steigt die Personalkapazität in den Kreispolizeibehörden auf den Rekordwert von 39.459 Polizistinnen und Polizisten.

Das Polizeipräsidium Bonn (PP Bonn) erhält in diesem Jahr erneut einen Personalzuwachs: Insgesamt werden dem PP Bonn rund acht zusätzliche Stellen zugewiesen. Im Bereich der Polizei- und Verwaltungsbeamten steigt die Zahl der Stellen insgesamt um rund 9,3 Stellenanteile. Gleichzeitig verringert sich die Zahl der Tarifstellen um rund 1,3 Stellenanteile. Unter dem Strich erhält das Polizeipräsidium Bonn damit rund 8,0 zusätzliche Stellen.

Zu der Personalentwicklung beim PP Bonn erklärt der Bonner Landtagsabgeordnete und innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Christos Katzidis:

„Das Polizeipräsidium Bonn erhält bereits zum fünften Mal in Folge zusätzliche Beamtenstellen. Der Personalkörper wächst damit kontinuierlich. Unsere historisch hohen Einstellungszahlen zeigen Wirkung.

Nachdem in den vergangenen Jahren insbesondere die Zahl der Tarifstellen deutlich erhöht wurde, wächst nun auch der Beamtenbereich Schritt für Schritt wieder. Während das Polizeipräsidium Bonn im Jahr 2017 insgesamt 1.365,27 Stellen (Beamten- und Tarifstellen zusammen) hatte, sind es im Jahr 2026 bereits 1.461,63 Stellen – ein Zuwachs von 96,36 Stellen bzw. rund 7,1 Prozent.

Mit der erneuten Stellenzuweisung stärken wir insbesondere den operativen Bereich und die polizeiliche Basisarbeit in Bonn. Alle 47 Kreispolizeibehörden in Nordrhein-Westfalen erhalten in diesem Jahr zusätzliche Beamtenstellen. Damit setzen wir unseren Kurs zur Stärkung der Inneren Sicherheit konsequent fort.

Trotz der angespannten Haushaltslage und notwendiger Einsparungen hält die Landesregierung auch weiterhin daran fest, jährlich 3.000 neue Kommissaranwärterinnen und -anwärter einzustellen. Wir sorgen damit auch künftig für mehr Personal bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen und insbesondere beim Polizeipräsidium Bonn – auch in schwierigen Haushaltsjahren“, so Katzidis.

 

H i n t e r g r u n d:

Das nordrhein-westfälische Innenministerium legt jährlich im Sommer, in der Regel im Juli, die Stellenverteilung, sog. Behördenkräfteverteilung (BKV), für die Polizeibehörden zum jährlichen Versetzungstermin 1. September fest. Im September erfolgen dann die Stellenbesetzungen.

Grundlage der nachfolgend dargestellten Entwicklungen ist der entsprechende Erlass des IM NRW „Belastungsbezogene Kräfteverteilung für Kreispolizeibehörden, Aktenzeichen: 401-22.58.30.01, Stand: Juli 2026. Demnach gestaltet sich die Personalentwicklung im Polizeipräsidium Bonn wie folgt:

Entwicklung der Personalstellen im PP Bonn

Jahr

Beamte*

Regierungs-

beschäftigte

Gesamt

2026

1.224,72

236,91

1.461,63

2025

1.215,36

238,20

1.453,56

2024

1.209,70

239,00

1.448,70

2023

1.207,80

239,29

1.447,09

2022

1.195,43

238,78

1.434,22

2021

1.189,53

230,52

1.420,05

2020

1.196,38

210,94

1.407,32

2019

1.202,03

194,36

1.396,40

2018

1.209,41

169,04

1.378,44

2017

1.211,98

153,29

1.365,27

       * Die Stellen für Beamte umfassen sowohl Verwaltungsbeamte als auch Polizeibeamte.